Campinplatzordnung

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Vorstand – FSG Berlin/Gransee e.V. Ausgabe: März 2019
Campingplatzordnung des FSG Berlin/Gransee e.V.

Betreiber: Fallschirmsportgemeinschaft Berlin/Gransee e.V.
Pettenkoferstraße 18, 10247 Berlin
E-mail: info(at)fsg.fun

Download. Gebührenordnung-Stand-2019_3

Dieser Platz ist ein privater Vereins-Campingplatz.
Er ist grundsätzlich für Vereins-Mitglieder des FSG Berlin/Gransee e.V. und deren fallschirmspringenden
Gäste zugelassen und wird für den Betrieb des Sonderlandeplatzes Gransee (Fallschirmsportspringen)
genutzt. Er ist nur während der Sprungsaison (i.d.R. von Mitte März bis Ende Oktober) geöffnet. Ein
Dauercamping über mehrere Monate ist nur in begründeten Ausnahmefällen nach vorheriger
Genehmigung durch den Vorstand zulässig.
Platzwarte sind unter o.g. E-Mail erreichbar bzw. bitte vor Ort im Manifest nach Ansprechpartnern der
FSG nachfragen.
1. Ordnung: Jede/r Campingplatz-/Nutzer/in -/Gast hat sich an diese Campingplatzordnung zu halten.
Bei Beitrags-/Campingplatzgebühren-Rückstand, sowie grobem Verstoß gegen diese Ordnung kann der
FSG Berlin/Gransee e.V. von seinem Hausrecht Gebrauch machen und der/dem Betreffenden die erteilte
Stellplatzgenehmigung entziehen sowie das Betreten des Grundstückes untersagen. Die/der Betreffende
hat in diesem Falle den Campingplatz nach Aufforderung umgehend zu verlassen und einen eventuell
vorhandenen Stellplatz auf eigene Kosten zu räumen.
2. Dauerstellplätze, soweit vorhanden, werden ausschließlich durch den Vorstand vergeben. Vor dem
endgültigen Abstellen bzw. der Übernahme eines Wohnwagens ist die Position des Wohnwagens vom
Vorstand abzunehmen.
Es werden grundsätzlich nur Vereinsmitglieder auf dem Campingplatz zugelassen. Ausnahmen hiervon
kann der Vorstand, sofern kein anderweitiger Bedarf besteht, genehmigen.
Der Stellplatz sowie die in diesem Zusammenhang zu entrichtende Gebühr beziehen sich jeweils auf ein
Kalenderjahr. Hieraus ergibt sich jedoch kein genereller Anspruch auf einen bestimmten Stellplatz für
die Folgejahre.
Bei Verkauf/Weitergabe des Wohnwagens/Bauwagens erlischt grundsätzlich der Stellplatzanspruch.
Eine Übernahme des Stellplatzes durch einen neuen Besitzer des Wohnwagens/Bauwagens ist vorab mit
dem Vorstand abzustimmen. Ggfs. erfolgt eine neue Stellplatzzuweisung aufgrund besserer
Platzausnutzung sowie organisatorischer Erfordernisse im Verein.
Es ist unzulässig, den Wohnwagen/Bauwagen ohne Wissen oder Zustimmung des Vorstandes langfristig
(über Wochen/Monate) an Dritte zu vermieten oder zu überlassen. Eine kurzfristige unentgeltliche
Überlassung (tageweise, einzelnes Wochenende) an andere Vereinsmitglieder oder fallschirmspringende
Besucher ist grundsätzlich gestattet. Bei jedweder Überlassung dürfen bei dem überlassenden Mitglied
jedoch keine finanziellen Vorteile im Vergleich zu der an den Verein gezahlten Stellplatzgebühr
entstehen.
Bei Wohnwagen/Bauwagen, die überwiegend in der Sprungsaison leer stehen und nicht durch den
Stellplatzinhaber genutzt werden, behält sich der Vorstand vor, die betreffenden Stellplätze nach
vorheriger Ankündigung zu kündigen. Bei nicht fristgerechter Abholung des Wohnwagens/Bauwagens
erfolgt nach einer weiteren Ankündigung eine Abholung/Verschrottung durch den Verein auf Kosten des
jeweiligen Stellplatzinhabers.

Sogenannte “Bauwagen” werden grundsätzlich nicht mehr auf dem Platz zugelassen. Für die bereits
vorhandenen Bauwagen gilt jedoch Bestandsschutz. Bei Verkauf/Übertragung dieser Bauwagen hat jedoch
vorab eine Abstimmung mit dem Vorstand zu erfolgen, ob dieser Bestandschutz auf dem bisherigen
Stellplatz bestehen bleiben kann.
3. „Tagescamper“ müssen sich bei einem Platzwart/Vorstand des FSG Berlin/Gransee e.V. bzw. im
Manifest melden, sich in die Camping-Liste eintragen, die Tagesgebühren bezahlen und bekommen einen
“Tages-Stellplatz” (die Wiese hinter der Flugzeughalle für Wohnmobile bzw. die Wiese am Parkplatz für
Zelte) zugewiesen. Zelte, Wohnmobile und Wohnwagen dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen
aufgestellt werden. Bei Großveranstaltungen behält sich der FSG Berlin/Gransee e.V. Ausnahmen vor.
Die maximale Aufstelldauer für Zelte beträgt grundsätzlich 7 Tage. Danach müssen die Zelte abgebaut
oder umgesetzt werden (wegen drohender Rasenschäden). Sollten die Zelte länger vor Ort ohne Absprache
mit dem Platzwart/Vorstand stehen bleiben, werden Sie zu Lasten und Kosten des Besitzers abgebaut.
Die einzelnen Feuerwehrzufahrten müssen unbedingt immer freigehalten werden! Ein Lageplan befindet
sich am schwarzen Brett neben den Müllcontainern.
4. Stellplätze: Jede/r Benutzer/in, insbesondere auf den Dauerstellplätzen, ist für die Sauberkeit und
Pflege seines Bereiches selbst verantwortlich. Bei Nichtbefolgen kann dem Stellplatzinhaber eine
Pflegepauschale von mind. 5,-€/Monat, je nach Häufigkeit der Pflege, in Rechnung gestellt werden.
Hausmüll, Pappe/Papier, Glas ist in den entsprechenden Tonnen getrennt zu entsorgen. Diese befinden
sich am Parkplatz. Für die Entsorgung von Sperr- und Sondermüll sowie Elektro-Schrott ist jede/r
Benutzer/in auf eigene Kosten verantwortlich. Bei illegaler Müllentsorgung auf dem Campingplatzgelände
kann der FSG Berlin/Gransee e.V. je nach Art und Umfang eine Strafpauschale von mind. 100,-€
einbehalten sowie bei wiederholten Verstößen von seinem Hausrecht Gebrauch machen.
Jede Bautätigkeit ist ausschließlich mit Erlaubnis des Vorstandes zulässig. Grundsätzlich ist die Größe
eines Vorzelts/einer Terrasse auf die jeweilige Größe des Wohnwagens begrenzt. Bei Nichtbeachtung ist
der FSG Berlin/Gransee e.V. berechtigt, den Abbau zu fordern bzw. auf Kosten des Stellplatzinhabers
vornehmen zu lassen. Dies dient insbesondere der Sicherstellung des Brandschutzes, der effizienten
Nutzung der Fläche für möglichst viele Mitglieder sowie Vermeidung von Beeinträchtigungen der
Platznachbarn. In diesem Zusammenhang appellieren wir auch auf gegenseitige Rücksichtnahme.
Jede/r Benutzer/in ist für seine elektrische Zuleitung selbst verantwortlich und muss die einschlägigen
Sicherheitsbestimmungen im/am Wohnwagen beachten und einhalten. Bei Nutzung von Gas ist die
vorgeschriebene „Flüssiggasanlagenprüfung“ durch einen Sachkundigen durchführen und durch
Prüfsiegel bestätigen zu lassen. Bei Nicht-Beachtung kann die Gas-Nutzung untersagt werden. Im
Schadensfall ist der Stellplatzinhaber dem FSG Berlin/Gransee e.V. und/oder eventueller Dritter
gegenüber haftbar.
5. Ein eigener fester Wasseranschluss an den Wohnwagen/Wohnmobilen ist nicht zulässig. Dauerhafte
Wasserschläuche an den Entnahmestellen sind verboten, nach Benutzung (bspw. Auffüllen des
Wassertanks, maximale Größe 50 Liter) sind die Wasserhähne an den Entnahmestellen zuzudrehen und
der Schlauch wieder abzunehmen.
6. Ebenfalls ist eine eigene Abwasserentsorgung in den Boden nicht zulässig. An den Wohnwagen und
Wohnmobilen, in denen Wasser genutzt wird, muss ein transportabler Auffangtank (maximale Größe
entsprechend Wassertank) vorhanden sein und der Inhalt ist eigenverantwortlich in die vorgesehenen
Entleerungsstellen zu entsorgen.

Campingplatz verfügt über eine so genannte Chemietoiletten-Entleerungsstelle. Der Einfülltrichter
befindet sich an der Westseite des Parkplatzes neben den Müllcontainern, der Deckel ist mit einem
E gekennzeichnet.
7. Toilettenanlagen, Duschen und Abwaschbecken: Toiletten und Duschen befinden sich an der Südseite
des Bistros. Weitere Toiletten im Toiletten-Container neben dem Bistro, im Bürocontainer (Manifest) der
GoJump GmbH sowie im hinteren Campingplatzbereich.
Jedwedes Verstellen/Manipulieren der Temperatur-Anlage/des Boilers, der Wasserzufuhr, der Heizung
sowie der Münzautomaten in den Duschen ist strengstens verboten und wird als
Sachbeschädigung/Betrug gewertet. Der FSG Berlin/Gransee e.V. kann bei Verstößen dieser Art ohne
weitere Abmahnung von seinem Hausrecht Gebrauch machen und die betreffende Person des Platzes
verweisen. Im Schadensfall ist die betreffende Person dem FSG Berlin/Gransee e.V.
Schadenersatzpflichtig. Des Weiteren behält sich der FSG Berlin/Gransee e.V. strafrechtliche
Konsequenzen vor.
Duschen oder Handwaschbecken dürfen nicht zum Abwaschen von Geschirr und zum Wäsche waschen
benutzt werden. Zu diesem Zweck befindet sich ein Geschirrspülbecken am Damentoiletten-
/Duschcontainer sowie am Toilettencontainer im hinteren Campingplatzbereich.
8. Kraftfahrzeuge/ Pkw’s/ Zweiräder dürfen auf dem gesamten Campingplatz nicht abgestellt/ geparkt
werden. Es gilt ein absolutes Parkverbot. Ausnahmen gelten nur für das Be-/und Entladen. Parken ist nur
auf dem öffentlichen Parkplatz zulässig. Für Motorräder (Zweirad) ist ein gesonderter Parkplatz
eingerichtet. Wohnmobile / Busse als Alternative zu einem Wohnwagen bedürfen eines speziell
präparierten Stellplatzes (Kiesschicht und Folienabdichtung zur Vermeidung von Bodenkontamination).
Es dürfen nur die entsprechenden Zufahrtswege benutzt werden. Die Geschwindigkeit auf dem gesamten
Flugplatzgelände ist auf „Schritttempo“ zu reduzieren. Nach dem Befahren ist die Absperrung wieder zu
schließen.
Es gilt ein generelles Kfz-Wasch- und Reparaturverbot auf dem gesamten Flugplatzgelände.
9. Zwischen 22:00 Uhr und 7:00 Uhr ist ein Befahren des Campingplatzes und unnötige Lärmbelästigung
grundsätzlich zu vermeiden. Ausnahmen bilden Vereins-Veranstaltungen/-aktivitäten bzw. sind mit dem
Vorstand abzustimmen.
10. Offenes Feuer ist nur an der/dem dafür vorgesehenen und im Lageplan eingezeichneten
Feuerstelle/Grillplatz erlaubt.
11. Das Betreten/Befahren des gesamten Flugplatzgeländes geschieht auf eigene Gefahr. Es gelten ferner die
Vorschriften und §§ der Flugplatzbenutzer-Ordnung des Sonderlandeplatzes Gransee.
12. Campingplatzgebühren regelt die aktuelle Gebührenordnung des FSG Berlin/Gransee e.V., die
Bestandteil dieser Campingplatzordnung ist.
Der Vorstand